Materialien

9.5., Klee, das Arbeitsblatt: Pulsmessung

9.5., der Circuit „Pulsmessung“

9.5. Säulendiagramm mit Pulswerten leer

9.5. Säulendiagramm mit Pulswerten Beispiel

Fragen zur Bewertung und Auswahl eines Circuits SS 2014

Musik 30s 30s Pause

Bei der Frage, welche Muskeln bei welcher Übung beteiligt sind, ist das folgende Buch eine gute Referenz:

Boeckh-Behrens W.-U. & Buskies, W. (2001). Fitness-Krafttraining, Die besten Übungen und Methoden für Sport und Gesundheit. Rowohlt Taschenbuch Verlag.

SS 2014: Circuittraining im Sportunterricht,
Frei. 14:30 – 16:00

Vor allem in der Vergangenheit wurde das Circuittraining insbesondere zum Training der Kraft- und Kraftausdauer eingesetzt. Zu diesen Zielen sind in den letzten Jahren zunehmend andere hinzugekommen: Wohlbefinden, Balltechnische Fertigkeiten, Körpererfahrung, Vorbeugung von Haltungsschwächen, Spiel, Abenteuer, Dehnung … In der Übung soll das Zirkeltrainings in dieser Vielfalt erarbeitet und erprobt werden. Mögliche Umsetzungen in der Sekundarstufe II stehen dabei im Vordergrund.

Literatur: 

Klee, A. (2011): Circuit-Training und Fitness-Gymnastik. Schriftenreihe Praxisideen (5. erweiterte Auflage). Schorndorf: Hofmann.

Der erste Termin findet am 11.4.2014 in der Cafeteria der Unihalle statt.

Für eine aktive Teilnahme muss man sich an einer Gruppenarbeit beteiligen. Die Gruppen bestehen aus 2-3 Studenten und müssen:

1.     einen Circuit zusammenstellen orientiert an einem Schwerpunkt:
Kraft allgemein, Kraft speziell (z.B. Sprungkraft), Kraft speziell (z.B. Sportart), Fitness, Gesundheit, Ausdauer, Technik einer Sportart, Vorbeugung von Haltungsschwächen, Balancieren ...

2.     diesen Circuit und ein Arbeitsblatt kopieren und an die Teilnehmer verteilen (AM TERMIN!!!)

3.     den Aufbau des Circuits organisieren

4.     die Durchführung des Circuits anleiten

5.     eine Reflexion und Bewertung des Circuits mit der Gruppe durchführen

Die folgenden Anmerkungen sollen den StudentInnen dienen, die Reflexion der Circuits in Erinnerung zu behalten.

1. Circuit: Hochsprung, 6.6.2014 (Zirkeltraining_Übersicht_u_Stationsblätter.pdf, arbeitsblatt_2_circultraining.docx, Abb_37_Muskelgruppen.pdf)

1.     Sehr gut vorbereitet 

2.   Sehr gute Durchführung ( 1) Aufwärmen, 2) Video "Hochsprung", 3) Erläuterung der Stationen, 4) Erläuterung der Beobachtungsaufgabe „Welche Muskeln werden an den Stationen trainiert? 5) Demonstration der einzelnen Stationen 6) Zwei Rundgänge, 7) Reflexion der Ergebnisse der Beobachtungsaufgabe)

3.     Musikintervalle (30s Belastung, 30s Pause) passten nicht zu Intervallen des Circuits (60s/60s)

4.     Musik vom Laptop wäre für Schule zu leise gewesen

5.     Texte der Stationsblätter etwas lang

6.     Auf dem Arbeitsblatt waren sechs Anatomieabbildungen, deren Nummerierung anders herum lief als bei der Abbildung mit dem Circuit. Eine Bezeichung der Stationen auf beiden Blättern (1. Therapiekreisel, 2. Waden ….) hätte der Übersichtlichkeit gedient.

7.     Bei der 6. Station „Keulenwurf“ könnte es zu Unfällen kommen (Sicherheitsaspekt).

8.   Bei zwei Stationen (2. Waden, 3. Kniebeugen) hätte man Differenzierungsmöglichkeiten durch verschieden schwere Bälle … schaffen können.

9.     Die Ergebnisse der Beobachtungsaufgabe müssen vom Lehrer vorher überlegt werden und richtig sein. Hier muss man gut im Thema sein (Anatomie).

 

2. Circuit: Freeletics (6 Übungen ohne Geräte, 20.6.2014, Stationsblätter, Handout, Arbeitsauftrag)

1.     Sehr gute Durchführung ( 1) Erläuterung „Freeletics“ 2) Erläuterung der Borg-Skala, 3) Demonstration der Stationen, 4) Zwei Rundgänge, 5) Reflexion der Ergebnisse der Beobachtungsaufgabe

2.     Vielleicht vorher aufwärmen

3.     Vielleicht ein paar Stationen mehr (Klimmzüge, Klimmzüge im Schräghang)

4.     Stationen mit Geräten sind vielleicht motivierender

5.     Vielleicht Reihenfolge der Stationen ändern (Burpees, Squats)

6.     Musik vom handy zu leise

7.     Bei Pulsmessung (zweite Runde) besser Uhr hinstellen, das Ansagen der Intervalle (15 Sekunden) ist bei größeren (Schüler)-Gruppen schwierig.

8.     Den Zusammenhang zwischen Borgskala (1. Runde) und Puls (2. Runde) hätte man gut in einem xy-Diagramm veranschaulichen können.

 

3. Circuit: Rückenschule (7 Übungen, 27.6.2014, Ablauf, Stationsblätter)

1.  Sehr gute Durchführung ( 1) Erläuterung des Unterrichtsziels „Ausgleich der typischen Belastungen des Berufs des Kommunikationskaufmanns durch Training“ 2) Aufwärmen 3) Demonstration der Stationen durch „Schüler“, die sich zuvor die Stationskarten angeschaut haben, 4) Zwei Intervalle an jeder Station, 5) Reflexion der Ergebnisse der Beobachtungsaufgabe „Wo spürt man die Übungen“

 2.   Bei der Reflexion hätte das Unterrichtsziel „Ausgleich der typischen Belastungen des Berufs des Kommunikationskaufmanns durch Training“ deutlicher herausgearbeitet werden müssen. Was ist das Spezifische an den 7 Übungen, das den Berufsschülern hilft? Vielleicht hätte man an einem Anatomiebild einzeichnen können, welche Übung wo gespürt wird und so verdeutlichen können, dass die Muskeln, die bei der Schreibtischtätigkeit oft vernachlässigt werden, bei dem Zirkel primär trainiert wurden.
Vielleicht hätte man das auch am Anfang fragen können: „Welche Muskeln werden bei dem Beruf des K. besonders wenig beansprucht?“

 

4. Circuit: Gleichgewicht (10 Übungen, 4.7.2014, Gleichgewichtszirkel_Übersicht als PPT, als PDF, Gleichgewichtszirkel_Stationsblätter als WORD, als PDF)

1.     Sehr gute Durchführung (1) Aufwärmen 2) Demonstration der Stationen durch „Schüler“, die sich zuvor die Stationskarten angeschaut haben, 3) Durchführung (45s Belastung, 30s Pause mit jeweils unterschiedlicher Musik, 4) Auswertung an Flippchart mit Grafik (Anatomiebild, „Schüler“ sollen spontan dieses beschriften, Ziel: Verdeutlichung der am Phänomen „Gleichgewicht“ beteiligten Strukturen)

2.     Sehr motivierend, „mal etwas Anderes“

3.     Seitarmstütz (Station 3 und 5) war schwer, Ball rollt weg, vielleicht Ball an Wand legen oder weichere Bälle

4.     Die Auswertung an Flipchart war gut, um Aufmerksamkeit zu bündeln und um spontane Äußerungen zu sammeln

5.     Zur Verdeutlichung der am Phänomen „Gleichgewicht“ beteiligten Strukturen hätte man auch am Anfang ein Arbeitsblatt verteilen und erklären können mit dem Gelichgewichtsorgan, Rezeptoren … und dann Arbeitsauftrag: An welcher Station wird welche Struktur primär genutzt?

 

 

Datum

Themen / Referenten

1

11.4.

Einführung, Organisatorisches

 

18.4.

Karfreitag

2

25.4.

Einführung, Organisatorisches (in der Cafeteria)

3

2.5.

Ein-/Durchführung eines Circuits in der Schule

4

9.5.

Exemplarische Durchführung eines Circuittrainings mit Bebachtungsaufgabe / Theorieanteil "Puls" (Klee)

5

16.5.

Einteilung der Gruppen

Gemeinsame Planung

6

23.5.

Planung  in den Gruppen

7

30.5.

 

8

6.6

Sprungkraft: Nicole, Lisa, Henriette

 

13.6.

Pfingsten

9

20.6.

 freeletics: Ina, Johanna

10

27.6.

Rückenschule: Seni, Benny

11

4.7.

Gleichgewicht: Simon, Philipp

12

11.7.

 

 

18.7.

Ausweichtermin

Circuit Training exercise Zirkeltraining Übung  SS 2002