Die Liste mit den Studierenden, die die Prüfung bestanden haben, wurde am 8.2.20 an Herrn Wastl weitergeleitet.

 

Donnerstag 14:15-15:45, Anmeldung am ersten Termin in der Cafeteria der Unihalle am 17.10.

Modul 10: Circuittraining und Fitnessgymnastik

Do. 6.2.2020

13-17 Prüfung in der Unihalle

Vor allem in der Vergangenheit wurde das Circuittraining insbesondere zum Training der Kraft- und Kraftausdauer eingesetzt. Zu diesen Zielen sind in den letzten Jahren zunehmend andere hinzugekommen: Wohlbefinden, Balltechnische Fertigkeiten, Körpererfahrung, Vorbeugung von Haltungsschwächen, Spiel, Abenteuer, Dehnung ... In der Übung soll das Zirkeltraining in dieser Vielfalt und Möglichkeiten der Fitnessgymnastik (Training mit der gesamten Gruppe) erarbeitet und erprobt werden.

Literatur:

Klee, A. (2017): Circuit-Training und Fitness-Gymnastik. Schriftenreihe Praxisideen (6. erweiterte Auflage). Schorndorf: Hofmann.

Für eine aktive Teilnahme muss man sich an einer Gruppenarbeit beteiligen. Die Gruppen müssen

  1. einen Circuit oder eine Fitness-Gymnastik zusammenstellen orientiert an einem Schwerpunkt:
    Kraft allgemein, Kraft speziell (z.B. Sprungkraft), Kraft speziell (z.B. Sportart), Fitness, Gesundheit, Ausdauer, Technik einer Sportart, Vorbeugung von Haltungsschwächen, Balancieren, TRX, Core, Kettlebells, Cross-Fit ...
  2. diesen Circuit (diese Fitness-Gymnastik) und ein Arbeitsblatt kopieren und an die Teilnehmer verteilen (AM TERMIN!!!)
  3. den Aufbau des Circuits (der Fitness-Gymnastik) organisieren
  4. die Durchführung des Circuits (der Fitness-Gymnastik) anleiten
  5. eine Reflexion und Bewertung des Circuits (der Fitness-Gymnastik) mit der Gruppe durchführen

Prüfung: Kombinierte Theorie-Praxis-Prüfung in 3er-Gruppen: Analyse und Demonstration von ausgewählten Übungen mit ergänzenden Fragen zur Trainingsme-thodik; dazu werden Körperbereiche (z. B. obere Extremität, Rumpf, untere Extremität) zugewiesen. Prüfungszeit pro 2er-Gruppe 15-20 min., pro 3er-Gruppe 20-30 min.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25  begrenzt.

Anmeldungen werden nicht über Email entgegengenommen.

Materialien zum Seminar Circuit-Training

Klee, A. (2015): Richtig dehnen: Mehr Motivation durch Abwechslung. In: SportPraxis 3+4, S. 12-16.

(Circuits mit Dehnungsübungen mit Partner)

(Circuits mit Dehnungsübungen ohne Partner)

Definition: Bei unfunktionellen Übungen handelt es sich um Kräftigungs-, Dehn und Mobilisationsübungen (z. B. Klappmesser, Brücke, Schulterstand), bei denen es zu Beanspruchungen des passiven Bewegungsapparates kommt (Knochen, Gelenke, Kapseln, Knorpel, Bänder, Bindegewebe), die zu einer Schädigung führen können („Verschleißerscheinungen“, „Überlastungsschäden“; vgl. Buch „Circuit-Training“, S. 16-25). „Unfunktionell“ lässt sich in einem ersten Zugang auch mit „ungesund“ übersetzen. Diese Übungen werden deshalb auch als „Krankmacherübungen“ bezeichnet.

Der beabsichtigte Trainingseffekt und die Beanspruchung des passiven Bewegungsapparates stehen bei diesen Übungen in einem ungünstigen Verhältnis. Problematisch ist dies vor allem dann, wenn es zu der unfunktionellen Übung eine Alternative gibt, bei der es bei ähnlichem Trainingseffekt zu einer geringeren Beanspruchung des passiven Bewegungsapparates kommt.

Link Sportunterricht.de

Link download PDF

Reflexion 6er Circuit

  • Die Übungen 4 (Kniebeugen) und 5 (Seilspringen) direkt hintereinander ist ungünstig, => Übung 4 (Kniebeugen) mit 3 (Bauchpressen) tauschen
  • Kniebeugen an Wand bis zu einem Kniewinkel von 90° könnte Kniegelenke belasten
  • Bei Übung 1 (Bankhüpfen) hätte man zur Differenzierung einen Kastendeckel anbieten können

 

Reflexion Circuit Körperhaltung

  • Durch den Hallenwechsel von 3 nach 1 landete die Übung 11 (Kniebeugen mit Ball an Wand) an der Garage => Verletzungsgefahr
  • Manche Partnerübungen mit Körperkontakt (Übung 1, 2, Rückenstrecken) sind in Schülergruppen problematisch
  • Die 3 Bauchübungen 9, 10, 12 zu nah beieinander, => 8 und 9 tauschen
  • Nach erster Runde eine Trinkpause machen
  • Bei 4 und 5 (Seitstützen) Fehlerbilder besser erklären und auf richtige Ausführung achten (Hüfte senkrecht)
  • Bei einigen Übungen hätte man über Differenzierungsmöglichkeiten nachdenken können (bei Bauchübungen Medizinball)

 

Reflexion Circuit Oberkörper (Luca Schröder, Robin Knops, Mats Sperling, Inga Schulte) Zirkel - Oberkörper.docx

  • Positiv waren Auswahl der Übungen, Musik, Training mit Bändern, die Pause nach der 1. Runde mit Umfrage zu Verbesserungsvorschlägen (Übung 4 der 1. Runde wurde für die 2. Runde vor Übung 1 (Rudern) verschoben), Dehnen am Ende
  • Für Schule wäre eine Legitimation nötig durch z. B. Gesundheitsaspekt (Schultergürtelhaltung)
  • Eine Aufgabe während der Durchführung (Dehnungsübungen für die trainierten Muskeln überlegen) ist günstig für Reflexion am Ende
  • Kein Aufwärmen, wäre aber nötig gewesen
  • Medizinbälle für Übung 4 fehlten (waren aber zu bekommen)
  • Eine gezielte Trizepsübung fehlte
  • 60 Sek. waren bei einigen Übungen recht lang
  • trotz des Verschiebens einer Übung waren einige schwere Übungen direkt hintereinander => vielleicht noch 2 weitere „leichte“ Übungen einbauen (Dehnen, spielerische Übungen …)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carolin Borggräfe, Hakon Lehmann, Johanna Lisken, Anne Paulsen, Yorick Tata:

Aufbauplan_Zirkel_Allgemeine_Fitness_No_Pain

1_Burpees_6_Eisläufer

2_Ausfallschritt

3_Leg_Raises

4_Shuttlesprint_7_10_Spiegellauf

5_Schubkarre

8_Inchworm_12_Roll_Outs

9_Herab_und_heraufschauender_Hund

11_Mattenziehen

 

 Fitnessgymnastik 30.1.2020 (Leoni Wenzel, die anderen Namen der Referierenden bitte schicken)

 

 

20 Übungen, die mit Hilfe einer App immer 30 Sek. durchgeführt wurde mit einer Pause von 10 Sek.

Nach den Übungen kam eine Pause von 2 Minuten, dann wurde eine 2. Runde durchegführt, am Ende wurde noch ca. 3 Min. gedehnt

Dauer insgesamt ca. 30 Min.

Reflexion

  1. Sehr gute Vorbereitng, Bilder wurden selbst angefertigt, sehr übersichtlich in Tabellenform

  2. Übungen wurden gut demonstriert, die App gewährleistete eine gute Struktuierung

  3. Die App macht die Zeiteinteilung allerdings auch unflexibel.

  4. Wennman selber die Belastungs- und Pausendauer vorgeben kann, ist man flexibler.

  5. Man hätte das Seilchen und die BPAs häufiger einsetzen können.

  6. Bei der Übung Vierfüßlerstand diagonal arbeiten die Bauchmuskeln, nicht die Rückenstrecker.

  7. Man hätte zwischen die Bauchübungen eine andere Übung schieben können.

  8. Auch bei den Bein- und Ausaduerübungen am Anfang.

  9. Beim abschließenden Dehnen wurde der Hürdenläufersitz durchgeführt, der zu den unfunktionellen Übungen (Nr. 3) zählt.